Zellhofgeschichte bis 1970 

Der Zellhof war ursprünglich eine Halbinsel im Trumer See. Eine bronzezeitliche Besiedelung (Ringwall im Zellhof Wald) ist belegt. Kelten, Bajuwaren und Römer prägten den Lauf der Jahrhunderte.

Im Drei Seen Gebiet Mattsee – Trumersee – Grabensee entstand im Jahre 770 ein Kloster, gegründet vom Bayernherzog Tassilo III.

Ab 1697 entwickelte sich das Zellhof Kirchlein durch das Muttergottes Gnadenbild und das heilkräftige „Gnadenbründl“ am Grabensee zum Wallfahrtsort „Maria Zellhof“.

Ein Gasthaus unter dem Namen „Gasthof Zellhof“ entstand und war eine beliebte Einkehrstätte für die zur Zellhofkirche pilgernden Wallfahrer.

1890 ist der Dachstuhl des Herrenhauses abgebrannt und 1891 wurde das Haus in der heutigen Form wieder hergestellt.

bis 1939: Gasthaus Zellhof und Landwirtschaft am Zellhof

1939: Übernahme des Gutes Zellhof durch die Herz Jesu Missionare

1946: Gründung des Heimes für schwer erziehbare Jungen

1955: die beiden über 100 Jahre alten Gebäude Kuhstall und Scheune brennen ab

1960: Bau der Umfahrungsstraße

1960: Bau der Tischlerei

1965: Interessensgemeinschaft des Bundesheeres pachtet einen Teil des Zellhofs

1965: Übernahme der Landwirtschaft durch die Familie Wimmer

1970: die Altpfadfindergilde Salzburg 9 wird Teilpächter und übernimmt das Stöckl